Über

Mission

Der Körper ist unser Haus; der Geist ist sein Bewohner, der unsichtbare und mächstigste Aspekt unseres Selbst. Die Praxis ist ein Dialog zwischen Geist und Körper — Bewusstsein und Unterbewusstsein — Gedanken und Emotionen. Unser Geist ist mächtig. Er kann sich Welten vorstellen, Dinge analysieren und verstehen, Entscheidungen treffen und damit unserem Leben eine Richtung vorgeben. Unser Körper ist der Schöpfer unserer Realität und der Sitz unserer Emotionen. Er hilft uns unsere Gedanken Realität werden zu lassen und leitet uns mit seiner Intuition. Wir können nur als erfüllte, glückliche und erfolgreiche Menschen leben, wenn wir verstehen, dass diese Verbindung die Basis allem ist, was wir hier auf Erden erleben. Wir praktizieren, um unsere Psychologie zu verändern, indem wir unsere Physiologie neu organisieren. Durch die bewusste Bewegung überschreiben wir unbewusste Gewohnheiten. Durch tiefes Atmen kommen wir in Kontakt mit unseren Gefühlen und lassen los was uns nicht mehr dienlich ist. Wir lernen uns neu kennen und schaffen die Bedingungen für eine bessere Selbstkenntnis, die zur persönlichen Veränderung führt.  Dieses Zu-Sich-Finden ist unsere Mission. 

Tim Schröder

 

Wenn du mich fragen würdest, wie ich zu Yoga gefunden habe?  — Gar nicht, Yoga hat mich gefunden.

Yogalehrer zu werden war nie meine Absicht und doch ist mein ganzes Leben eine Vorbereitung  darauf gewesen, genau das zu werden.

Bereits während meines Maschinenbaustudiums brachte mein mangelndes Talent im Umgang mit Frauen mich dazu, dem Thema Persönlichkeitsentwicklung meine Aufmerksamkeit zu schenken. Mit meiner Festanstellung als Entwicklungsingenieur fing ich dann auch an die ersten Seminare und Workshops zu besuchen. 

Über die Jahre habe ich mir die unterschiedlichsten Modalitäten angeschaut, unter anderem NLP, Hypnose, Yager Code, Psych-K, Vipassana, eine Heldenreise, Thetahealing und Releasing.

Mein Verständnis vom Leben, was es ist und wie es funktioniert entwickelte sich stetig fort und ich merkte vor allem in meinem Liebesleben Veränderungen.

Jedoch blieb ich in während der ganzen Zeit in meinem Job bis ich im Sommer 2017 in meinem Bürosessel saß und mich ein Gefühl überkam:
Mein Leben zieht an mir vorbei.

Ich werde diesen Moment vermutlich nie wieder vergessen. Der Schock darüber, am Leben zu sein, ohne wirklich zu leben, saß tief. Ich wusste etwas muss sich ändern.

Mein nächster Gedanke war: Ich muss in einen Ashram.
Das war von außen betrachtet ziemlich abwegig, da ich noch nicht einmal an einer Yoga Stunde auch nur teilgenommen hatte. Dennoch schien es wie eine tiefe Eingabe, der ich folgen wollte.

Über eine Freundin erfuhr ich dann von Yogi Hari. Als ich Kontakt mit ihm aufnahm, schlug er mir vor, zu einer zweiwöchigen Yogalehrerausbildung zu kommen.

So kam es, dass ich November 2017 an meiner ersten Yoga Stunde teilnahm — die erste Stunde meiner ersten Yogalehrerausbildung im Ashram von Yogi Hari in Miami.

Ich stellte bald fest, dass Yoga viel mehr ist als Dehnen und Atemübungen. Es wurden andere Worte verwendet, aber letztendlich wurde von denselben Themen gesprochen, die ich in den ganzen anderen Seminaren und Workshops kennenlernte. Für mich wurde Yoga mehr und mehr gleichbedeutend mit Persönlichkeitsentwicklung.

Als ich zwei Wochen später zurück nach Deutschland kam, war ich wie ausgewechselt. Ich war so entspannt und in mir ruhend wie vermutlich mein ganzes Leben noch nicht. Für die nächsten 6 Wochen stand ich täglich um 5 Uhr auf um 90 Minuten Yoga zu praktizieren. Der Effekt auf meinen Köper und meinen Geist war immens. Ich wurde immer beweglicher und ausgeglichener, sowohl körperlich als auch geistig.

Es war dann mein Wissensdrang und meine Neugier die mich dazu brachten mich mit anderen Praktiken auseinanderzusetzen und Yoga trat erstmals wieder in den Hintergrund.

Ende 2018 ging ich dann den Schritt und kündigte mein Arbeitsverhälntis mit der Idee als Life Coach zu arbeiten.

Um mich direkt noch weiterzubilden, plante ich für Mai bis Juli nach Amerika zu gehen, um verschiende Seminare und Workshops zu besuchen und um nochmals, diesmal für knappe sechs Wochen, zurück ins Ashram zu gehen.

Ich erlebte viel Neues und lernte weitere Aspekte kennen, die mir bisher nicht klar waren. Der Gedanke als Yogalehrer zu arbeiten, war mir aber immer noch fern, ich wollte viel mehr die Lehren in mein Coaching mit einfließen lassen.

Ende 2019 kam dann aber alles anders, als mehr und mehr Menschen von mir wollten, dass ich Yogastunden gebe. So bekam ich auf die wundersamsten Wege immer mehr Anfragen, sodass ich heute hauptberuflich davon lebe.

Mein Leben fühlt sich jetzt wieder lebendig und erfüllt an und ich freue mich auf jede Stunde und eure entspannten und fröhlichen Gesichter.